Bei einer Rhinoplastik können selbst kleine Fehler sich in offensichtlichen Asymmetrien, wie Atemfunktionsstörungen, Vorsprüngen auf dem Nasenkamm und der Nasenspitze sowie Dellen zeigen.

Eine Nasenrevision wird meistens durchgeführt, wenn die Nase mehr als nötig verkleinert wurde. Denn die übermäßige Verkleinerung der Nase führt zu einer Verengung der Luftkanäle und folglich zu Atembeschwerden und sie führt auch dazu, dass sich die Nasenhaut nicht an die neue Struktur anpassen kann, was ein Absinken der Nasenhaut zur Folge hat. Abgesehen davon sind Asymmetrien, die sich aus unterschiedlichen Eingriffen an beiden Teilen der Nase zur Folge haben, auch einer der häufigsten Verformungen. Dieser und viele andere ästhetische und funktionelle Verformungen können durch sekundäre Operationen behoben werden.

Kleinere Revisionen werden unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt und fast alle größeren Revisionen werden unter Vollnarkose durchgeführt. Kleinere Revisionen dauern 30-45 Minuten, während größere Revisionen 3-6 Stunden dauern können. Die Zeitdauer bestimmt die Schwere und Schwierigkeit von Deformitäten, den Bedarf an Rippenknorpel und Ohrknorpel. Wenn kein Anästhesierisiko besteht, ist immer das Ergebnis wichtig, nicht die Dauer der Operation.